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Willkommen auf „tauben-gefluegelwelt.de“

“Bei dir piept es wohl”, “Du hast doch einen Vogel”, oder „Zum Kuckuck nochmal“ – aus dem deutschen Sprachgebrauch sind Vögel nicht mehr wegzudenken. Und auch im täglichen Leben treffen wir ständig auf die Piepmätze, egal ob in der Stadt oder auf dem Land, oder In einem spiel, am Tag oder in der Nacht.

Auf dieser Seite gibt es zahlreiche Informationen zu den gefiederten Freunden die zur Klasse der Wirbeltiere gehören – Fachliches, Interessantes, Lustiges und Amüsantes. Wo kommen Vögel her, was zeichnet diese aus, welches sind die ungewöhnlichsten Vögel der Welt, welche die Kleinsten und Größten, warum sind Vögel so wichtig für unser Ökosystem, welche Vögel leben überwiegend in Deutschland und noch einiges mehr. Fragen über Fragen zu denen es hier die passenden Antworten gibt.

Herkunft und Untergliederung

Wald, Grasland, Gebüsch, Wüsten, Berge, Pole, Gewässer, Ozeane, Küsten, Städte – Vögel haben heutzutage jeden Kontinent und fast jeden Lebensraum besiedelt. Es leben derzeit geschätzte 300 Milliarden Vögel aus rund 11’000 Arten auf der Erde. Diese werden in 204 Familien und 29 Ordnungen unterteilt. Dies ist allerdings nur ein Bruchteil im Vergleich zu denjenigen, die seit dem Zeitalter der Dinosaurier auf der Erde gelebt haben. Rund 150.000 Arten konnten bisher aus Fossilfunden belegt werden und ab und zu werden auch heute noch in abgelegenen Gegenden neue Arten entdeckt. Somit wird deutlich, dass der Großteil der Arten der Tierklasse „Aves“, der lateinische Begriff für die direkten Nachfahren der Dinosaurier, heute ausgestorben ist.

Merkmale

Würde man 100 Leute fragen, was das Hauptmerkmal aller Vogeltierarten ist, so würde man wohl von der Mehrheit zu hören bekommen, dass Vögel Flügel haben. Damit hätten diese sogar Recht, allerdings können trotz Flügelpaar bei weitem nicht alle Vögel auch fliegen. Bestes Beispiel dafür sind der Strauß und der Pinguin, die zwar beide zur Klasse der Vögel zählen, ihre Flugfähigkeit jedoch eingebüßt haben. Der Strauß zugunsten seines enormen Lauftempos am Boden und der Pinguin hat sich so an sein aquatisches Umfeld angepasst, dass sich die Flügel zurückentwickelt haben und die Flugfähigkeit für ihn nicht mehr notwendig ist. Es gibt jedoch noch weitere Merkmale, allerdings muss nicht zwangsläufig jeder all diese aufweisen, um biologisch als Vogel zu gelten. Bestes Beispiel ist die oben erwähnte Flugfähigkeit. Weitere Kennzeichen sind:

  • Der Besitz einer Wirbelsäule
  • Enorm große Brustmuskeln und hohle Knochen, die die Flugfähigkeit gewährleisten
  • Aus Keratin bestehende Federn
  • Einen hohen Herzschlag, der dazu führt, dass der Vogel kein allzu hohes Blutvolumen benötigt und dadurch insgesamt leichter ist.
  • Eine Bürzeldrüse auf der Oberseite der Schwanzwurzel, dessen fettiges Sekret die Federn „instand hält“
  • Einen Schnabel ohne Zähne
  • Einen inneren Kompass, der den Vögeln dabei hilft, zuverlässig ans Ziel zu kommen oder ein Winterquartier zu finden, in dem sie das Magnetfeld der Erde wahrnehmen können
  • Luftsäcke, die die Luft durch die Lunge drücken
  • Eine Kloake, der gemeinsame Körperausgang von Anus und Harnleiter